Nicht nur säkular geprägte Eltern wünschen sich Schule zu Hause machen zu dürfen, sondern, ich denke eben gerade Christen, die nicht nur dem Namen nach Christen sind. Und diese werden heutzutage "religiöse Fanatiker" genannt.
Was sind religiöse Fanatiker?
Können schon Gewissenskonflikte fanatisch sein? Wer etwas dagegen hat, daß seine Kinder in der Evolutionslüge, Sex, usw. unterrichtet werden, ist schon fanatisch? Sind aber nicht diese Menschen religiöse Fanatiker, welche ihre Überzeugung mit Gewalt und Druck in Intoleranz dem Nächsten aufdrängen wollen? Ist es nicht ein wenig falsch verstanden, jene als Fanatiker zu bezeichnen, welche ihre Kinder vor dem (ver-)modernden Zeitgeist schützen wollen? Eigentlich haben ja nicht die Wertmaßstäbe der Bibel sich geändert, sondern der Mensch hat sich zu weit davon entfernt, so daß ihm schon solch grundlegende Dinge als fanatisch erscheinen.
Durch die allmähliche und allgemeine Entwicklung zu Dekadenz, Zuchtlosigkeit und Gesetzlosigkeit in den meisten öffentlichen Schulen können diejenigen, welche ihre Einstellung biblisch gründen ihre Kinder nicht mehr freiwillig dorthin schicken. Außerdem sind es ja nicht allein die Unterrichtsinhalte, wie Evolution, Sex usw. sondern vor allem die familiendestruktiven Einstellungen der Lehrmaterialien, Lehrer, Schüler, usw.. Was nützt es den Kindern, wenn sie gut gelernt haben, viel wissen und später als studierte Leute keine normale Familie haben können. Familie im ursprünglichen (und normalen) Sinne besteht aus Ehemann und Ehefrau, sowie normalerweise Kindern. Wenn die Ehe und Familie unter Gottes Segen sein soll muß sie auch auf Seine Prinzipien und Ordnungen aufgebaut werden. Wenn dies nicht geschieht ist selten eine gute andauernde Ehe zu erwarten. Wie oft hört man von geschiedenen Ehen? Oft auch hochgebildete Menschen schätzen zuallererst einen guten Lebensstandard und später verzweifeln sie dann.
In einem Staat, der immer von Toleranz spricht, sollte auch dies zur Begründung einer Heimbeschulung genügen!
Was die Kontrollen betrifft, so bin ich dafür, daß man gewisse Kommissionen zu den einzelnen Familien sendet, um zu untersuchen, ob sie nicht die Rechte mißbrauchen (Trittbrettfahrer). Das kann jedoch schon damit erreicht werden, wenn man die selbst unterrichtenden Eltern verpflichtet, eine Art Klassenbuch zu führen und bei der Kontrolle (die unvorangemeldet geschehen sollte) dieses und auch die Aufzeichnungen der Schüler gegeneinanderhält. Wenn man nämlich die Schüler testet bekommt man nur den momentanen Eindruck von ihm. Erst zum Schulabschluß ist eine Prüfung angebracht. Es sind nämlich nicht immer überbegabte Kinder, sondern auch Unterbegabte und sogenannte Spätzünder. Was kann ein hundertprozentiger Lehrer da machen? Nein!!! Auch unterbegabte Schüler müssen das Recht auf Schule zu Hause haben. Wenn ein minderbegabtes Kind jährlich auf seinen Wissensstand untersucht würde und es wegen der schlechten Ergebnisse zur Schule müßte, greifen ganz andere Aspekte. Homeschooling wird nicht allein wegen der schlechten Pädagogik der Schulen gemacht, sondern vornehmlich aus Sorge um das seelische Wohl des Kindes!
Von Käseglockencharakter in Bezug zu Heimschule sprechen meistens als erstes die Feinde der ordentlichen Familie, sie vermuten sogar darin eine Parallelgesellschaft. Es ist ja erstaunlich, zumal bisher nur die Staatsschulen zu Parallelgesellschaften geführt haben! Heimschule kann nicht an Parallelgesellschaften schuld sein, da es ja offiziell keine gibt. Wo kommen die also her???





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