Sicherheitsparanoia ist eine neue Volkskrankheit, die zur weit verbreiteten Folgeerscheinung des endlosen Krieges gegen den Terrors ist. Ein Krieg, der jetzt schon länger andauert als der Zweite Weltkrieg. Die Sicherheitsparanoia wird sichtbar in den wiederholten Überreaktionen wie z. B. hier in diesem Fall:
Phantom gegen PA46 – wie das LuftSiG den Luftverkehr unsicher macht
Sicherheitsparanoia führt dazu, daß jeder Bürger, der ein untypisches Konsumverhalten zeigt und von den Normen der Masse abweicht, ausgespäht wird und als potentielle Bedrohung dargestellt wird. Seit dem 11.09.2001 schmieden sich westliche Staaten fleißig ihr eigenes Gefängnis, denn dort siecht es sich sicher. Der Krieg gegen den Terror führt nicht zum Sieg sondern siecht dahin - hin zum totalen Überwachungsstaat wo jeder Mucks registriert und abgespeichert wird.
Warum sagt uns die Bibel folgendes?
Denn ihr wißt ja genau, daß der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden: "Friede und Sicherheit", dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. 1. Thess. 5:2,3
Die Christen sind von Gottes Wort zu Nüchernheit und Wachsamkeit aufgerufen. Das ist Teil des siegreichen Lebens in Jesus Christus. Diejenigen, die Christus ablehnen, wollen sich eine falsche irdis
che Sicherheit aufbauen. Wer Christus ablehnt und Ihm nicht glaubt, der entfernt sich selbst von der schützenden Hand Gottes. In wievielen Psalmen ist davon geschrieben, daß Gott unser Schutz, unser Schirm, unsere feste Burg ist. Wer sagt, daß es keinen Gott gibt, oder in bewußter Rebellion gegen Gott lebt, weil er zu sehr seine Sünde liebt, der ist schutzlos. Wir brauchen den Schutz Gottes! Im hier abgebildeten Plakat aus den 30er Jahren verspricht die Zentrumspartei Schutz. Was ist aus diesem "Schutz" geworden"?Ja, Familie, Heimat und Arbeit brauchen Schutz. Aber unsere Hoffnung ist keine Partei, kein Innenministerium, keine UN, sondern der lebendige Gott.
Besser ist's, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als sich auf Menschen zu verlassen; besser ist's, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als sich auf Fürsten zu verlassen. Psalm 118:8,9
Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des bösen auslöschen könnt, ... Epheser 6:16
Wenn die Wege eines Menschen dem Herrn wohlgefallen, so läßt er selbst seine Feinde mit ihm im Frieden leben. Sprüche 16:7
Die seit dem 11. September 2001 einsetzende Sicherheitsparanoia versetzt uns in ständige lähmende Angst vor unseren Feinden. Wir können nicht mit unseren Feinden im Frieden leben, denn unsere Wege Gefallen Gott nicht wohl, denn kein Mensch fragt nach Gott. Daher haben so viele Menschen kein Sündenbewußtsein mehr. Sie sind so völlig abgestumpft.
Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, dann wacht der Wächter umsonst. Psalm 127:1
Videoüberwachung, Rasterfahndung, Biometrie, internationale Kooperation zwischen Behörden und Geheimdiensten, Spähprogramme, Lauschangriff, Aufzeichnen u. Abhören von Telefonaten, E-Post-Überwachung, Ausspähen von Kreditkartentransaktionen und all dieser Aktionismus sind umsonst, wenn wir nicht zuerst einmal danach fragen, ob die Wege der Menschen von heute Gott wohlgefallen.
Der krasse Gegensatz zwischen Gottes Wegen und den Wegen der Menschen führt schnell zu dem Schluß, daß Gott kein Gefallen hat an den Denkmustern, Aktivitäten, Verhaltensweisen, Ideologien, Meinungen, Ansichten, Spielzeugen, Praktiken der heutigen Menschen. Dieser ganze moderne Zinnober angefangen von Frauen in der Kanzel über Globalisierung, Homo-Wahnsinn, Perversion, Unzucht, Nacktheit, Ablehnung der Autorität der Heiligen Schrift etc. führt uns nicht zu Gottes Wohlgefallen.
Ganz im Gegenteil: Weil wir mehr und mehr von Gott abfallen und wie Sodom und Gomorra werden, kann Gott unsere Feinde über uns zum Gericht über unsere Sünde erheben. Das ist ein grundlegendes biblisches Prinzip. Sehen Sie einmal das Buch Richter. Hier lernen wir von der Nation Israel. Wandelt die Nation mit Gott, gibt Gott der Nation Frieden. Fällt die Nation von Gott ab, dann erhebt Gott feindliche Nationen gegen Israel, damit Israel in seiner Not wieder Gott anruft. Dann sendet Gott Rettung. Das gleiche Prinzip beim verlorenen Sohn in Lukas 15. Er verläßt das Vaterhaus und genießt das Vergnügen der Sünde. Erst als die Hungersnot kam und er all sein Vermögen verschwendet hatte und Mangel litt, kam er zu sich. Wirtschaftliche Not brachte in erste wieder dazu, zu sich zu kommen. Heutzutage sodomisiert unsere Wirtschaft: Hesekiel 16:49,50 sagt uns, daß dort die Schere zwischen Reich und Arm weit auseinander ging. Die einen hatten sorglose Ruhe, verbrachten ihre Zeit in Restaurants und kauften nur teure High-End-Produkte und verdienten ihr Geld mit Perversion, während man sich um die Bedürftigen und Armen nicht kümmerte. Dafür war keine Zeit, denn laut 1. Mose 19 hat es in Sodom viel Nachtleben und wilde Parties gegeben. Das ist eine sodomisierte Wirtschaft. Viel Prassen, viel Konsumrausch, viel Verschwendung für Vergnügung, völlig pervertierte Werbung, kein Geld übrig für Wesentliches, keine Almosen, kein Zehnter, keine fröhlichen Geber. Ganz nebenbei: Während Lot in Sodom vor sich hinsiechte und mit ansehen mußte, wie das Fernsehen in Sodom nur Zügellosigkeit (Seifenopern, Gewalt, Sabbelschwätz, Scheidungen, Gericht, Mord, ...) und gesetzlose Werke zeigte, war Abraham fernab und betete für die Rettung der Gerechten in Sodom (1. Mose 18:16-33). Wir müssen heute ebenso für die Rettung von Sündern bitten, damit sie den Herrn Jesus aufnehmen und am ewigen Leben teilhaftig werden, denn so viele Menschen sind völlig vom Gott dieser Welt verblendet, so daß sie das Licht des Evangeliums nicht erkennen.
Abraham überblickte Sodom von weitem. Er wollte aber mit Sodom nichts zu tun haben (1. Mose 14:22-24). Er kam lediglich Lot, seinem Neffen, zur Hilfe. Abraham ergötzte sich aber nicht am kommenden Gericht über den Sündenpfuhl. Er zeigte keine Schadenfreude ("Das habt ihr verdient", "Geschieht euch recht") oder Rachsucht. Am Tag nach der Einäscherung Sodoms kam er morgens auf den Berg und schaute herab (1. Mose 19:27-29). Gott hörte Abrahams Gebet. Hatte Abraham die Gewohnheit dort auf dem Berg zu beten? Er schaute auf Sodom herab. Wir sollten ebenso auf die Sünde dieser Zeit herabsehen anstatt zu ihr aufzuschauen. Wir müssen lernen, Gott über alles zu schätzen und die weltlichen Dinge geringzuschätzen.
Auf den König von Sodom ließ sich Abraham aber nicht ein, aber Abraham ließ sich auf König Melchisedek ein. Dies ist wohl eine "Präinkarnation" des Herrn Jesus Christi, der ja selber unser König der Gerechtigkeit und des Friedens ist. Hebräer 7 u. Psalm 110:4. Es gibt verschiedene alttestamentliche Erscheinungen des Herrn Jesus. Wer war der vierte man im Feuerofen im Buch Daniel? Mit wem (Mann, Gott, Engel) kämpfte Jakob am Jabbok in 1. Mose 32?
Abraham fand seinen Schutz und seine Sicherheit bei Gott. Seine Wege gefielen Gott wohl. Die Leute von Sodom hätten sich mit Sicherheitsparanoia verrückt machen können, aber unser detailorientierter Gott findet immer eine Schwachstelle, so daß alle Sicherheitsparanoia umsonst ist. Wer nicht danach fragt, ob seine Wege Gott wohlgefallen, der lebt nicht sicher.
Wer Gott wohlgefallen will, der braucht zuerst Glaube (Heb. 11:6). Der bracht Vergebung der Sünde. Der bracht Versöhnung mit Gott (2. Kor. 5:20,21). Der muß verstehen, daß Christus für uns am Kreuz starb, um uns frei zu machen von der Knechtschaft der Sünde und der Vergänglichkeit. Mehr noch: Weil Christus von den Toten auferstaden ist, können auch wir durch den Glauben an Jesus Christus, Gottes Kraft erfahren, die uns am ewigen Leben und an einer neuen Natur teilhaftig macht. Gottes Liebe gilt dir, denn Gott hat Seinen Sohn Jesus Christus gegeben, damit wir gerettet werden und bei Gott auf ewig sicher sind.





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