Arbeitslosigkeit und GottlosigkeitDie Arbeitslosigkeit läßt sich genau messen:
Arbeitslosenzahl im Januar 2007: +239.000 auf 4.247.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -764.000
Arbeitslosenquote im Januar: +0,6 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent
Sollte man nicht auch einmal die Gottlosigkeit messen:
Wieviele Gottlose im Januar?
Ist die Gottlosenzahl gestiegen oder gefallen im Vorjahresvergleich?
Wo liegt die Gottlosenquote zur Zeit?
Was wird getan, um die Gottlosigkeit zu bekämpfen?
Mit welchen Investitionen kann man Gottlosigkeit bekämpfen?
Was für eine Art von Konjunktur ist nötig, damit die Gottlosenzahl wieder sinkt?
Donnerstag, 28. Juni 2007
Arbeitslosigkeit und Gottlosigkeit
Münchhausens neuer Arbeitgber
Der Lügenbaron von Münchhausen würde heute einen guten Arbeitgeber im Pentagon in Washington finden.
Der einstige Footballspieler Pat Tillman wurde als Held gefeiert, weil er angeblich inmitten eines Feuergefechts mit der Terrororganisation El Kaida starb, während er Kameraden aus einem Hinterhalt heraushelfen wollte. Ist das so? Tatsächlich wurde aber der 27jährige irrtümlich von eigenen Kameraden erschossen.
Ebenso übertrieben, wenn nicht gar inszeniert, war die Befreiungsaktion der Soldatin Jessica Lynch. Politisch korrekt wurde hier die Frau in Uniform als Heldin zelebriert. Eigentlich sollten Frauen überhaupt nicht ins Militär hinein, weil das nicht den Absichten des Schöpfers entspricht. Aber die Bibel wird ignoriert, weil einige Leute es wohl besser wissen. Die Wahrheit über den Fall Jessica Lynch würde zeigen, daß diese Frau zu jung und zu unausgebildet für den Kampf Irak war. Lächerlich und propagandistisch wirkte die Veranstaltung in Lynchs Heimatstadt in West Virginia. Eine künstliche Inszenierung.
Aber die Bürokraten im Pentagon sind uns erst recht noch eine Antwort schuldig, wenn es um den 11. September 2001 geht. Wo sind die Videoaufnahmen von der Boeing 757, die angeblich in das Pentagon raste? Es gibt keine öffentlich zugänglichen sichtbaren Beweismaterialien, die mich dazu veranlassen sollen, zu glauben, daß sich überhaupt irgendein Flugzeug in der Nähe des Pentagons befand. Helfen Sie meinem Kleinglauben. Wo sind die Flugzeugtrümmer? Wie kann eine Boeing 757 mit einem unerfahrenen Piloten, der bisher nur kleine Propellormaschinen flog, bei hoher Geschwindigkeit so tief fliegen, daß sie das Pentagon seitlich trifft, nachdem der Pilot zuerst eine 270 Grad Kurve um das Pentagon flog? Die Einschlagstelle am Pentagon ist viel zu klein für ein Boeing 757? Das Feuer am Pentagon sah anders aus als am WTC in NYC. In New York der rötlich-schwarze Rauch. Am Pentagon ein gräulich-weißer Rauch. Wie kommt das? Wo sind jegliche Augenzeugen, die nicht für das Pentagon oder die Regierung arbeiten? Wo sind die Videos von Touristen am Pentagon? Die Bilder von Überwachungskameras, die veröffentlicht wurden, zeigen kein Flugzeug - nur ein kleines weißliches Objekt und dann viel Rauch. Die lügenhafte und heimlichtuerischer Informationspolitik des Pentagons hat vielen Verschwörungstheorien und Spekulationen Raum gegeben. Diese möchte ich nicht verbreiten und mich nicht anschließen. Ich bin an der Wahrheit interessiert. Mich hat es sehr geärgert, als ich und andere Mitarbeiter in einem Meeting am Arbeitsplatz von einem Vorgesetzten aufgefordert wurden, Kunden zu belügen. Es ärgert mich bis heute, weil ich das Geld von der Arbeit so bitter nötig hatte. Im Pentagon spielt sich wohl ähnliches ab. Da wurden Soldaten von höherer Ebene ermahnt, nicht die Wahrheit über Pat Tillmans Tod zu sagen, sondern stattdessen diesen erlogenen Heldenepos zu verbreiten. Unweit vom Pentagon befindet sich der Ronald Reagan Flughafen. Wo sind die Mitarbeiter im Tower oder die wartenden Passagiere oder sonstigen Mitarbeiter, die eine tieffliegende Boeing sahen? Zufall: American Airlines Flug 77 - eine 757 - flog in ein 5eckiges Gebäude, das 77 Fuß hoch ist. Oder in Metern ausgedrückt: Das Pentagon ist nur 23,50 m hoch. Die Boeing 757 ist 13,50 m hoch. Die Boeing 757 kam aus einer langen Rechtskurve aufs Pentagon zu, d. h., der rechte Flügel neigt sich nach unten. Wie kann man so tief fliegen ohne vorher aufzuprallen? Bei Tieflugübungen in Kampfjets fliegen erfahrene Piloten auf ca. 30 m. Aber ein unerfahrener Pilot in einer Passgiermaschine? Ein fliegender Teppich würde realistischer klingen.
Wo sehen sie Bilder von der Einschlagstelle am Pentagon - bevor die Außenwand einbrach - die eine ausreichend groß ist für dieses Flugzeug? Hat sich die Boeing 757 pulverisiert? Das mögen offizielle Stellen sagen, aber das kann doch nicht wahr sein. Denken Sie an den Bombenanschlag von Lockerbie oder die Kollission von zwei Boeing 747 in Teneriffa. Da blieben große Rumpfteile übrig. Wegen all der ungeklärten Fragen ist es nicht verwunderlich, daß behauptet wird, der Anschlag auf das Pentagon sei eine reine Inszenierung. Es handle sich um einen Raketeneinschlag oder eine Drohne. Warum sahen wir kurz nach der Explosion am Pentagon diese Schlange von Männern in weißen Hemden und Krawatte beim schleunigen Auflesen und Wegschaffen von kleinen Teilen auf dem Gras vor dem Pentagon? Was gab's zu verheimlichen? Auch in Shanksville, Pennsylvania hat sich das Flugzeug pulverisiert. Große Wrackteile wurden nie gesehen. Wie gesagt, wir wollen keine Verschwörungstheorien verbreiten, aber ich wundere mich, warum uns die Aufnahmen von einem Flugzeugaufprall am Pentagon bis heute nicht gezeigt wurden? Sämtliche Tankstellen in den USA haben Überwachungskameras. Vor kurzem sah ich eine Aufnahme von einer Tankstellenkamera in West Virginia, wo ein eingechlafener Autofahrer mit seinem Pick-Up zuerst mit hoher Geschwindigkeit, die Tanksäule aus dem Weg schmetterte und dann mit voller Wucht ins Kassenhaus raste und den Kassierer nur um 2 Meter verfehlte. Im Pentagon wird es wohl ähnliche Überwachungskameras geben. Wo sind die Aufnahmen von einer Boeing 757. Alles, was uns bisher vom Pentagon gezeigt wurde, spricht eindeutig gegen einen Flugzeugaufprall. Explosion zu klein. Einschlagstelle zu klein. Kaum Wrackteile. Augenzeugen meist regierungsnahe Personen. Tiefflug einer Boeing 757 durch einen unerfahrenen Piloten aus einer Rechtkurve ist Unfug. Das ist Baron Münchhhausen beim Ritt auf der Kanonenkugel.
Als Christ sage ich: Es ist so einfach, Gott zu vertrauen und Seinem Wort zu glauben. Es ist so schwer, den Menschen zu glauben, weil sie stets Vertrauen ausnutzen, zum Eigennutz übervorteilen und lügen. "Es bleibe vielmehr so: Gott sei wahrhaftig und alle Menschen Lügner." Römer 3:4. Gott siegt und ist in allem gerechtfertigt. Er allein ist wahrhaftig. Ich glaube an den Schöpfungsbericht der Bibel, weil Gott wahrhaftig ist. Ich arbeite oft 50 bis 72 Stunden pro Woche und bin oft übermüdet. Also habe ich keine Zeit mich darum zu kümmern, ob ich wissenschaftliche Beweise für die Schöpfung habe. Ich vertraue Gott. Gott schuldet mir keine Erklärung. Ich schulde aber ihm eine Erklärung für alles. Gottes Wege sind sowieso unerforschlisch. Römer 11:33,34. Deshalb ist es närrisch, erst dann an Gott zu glauben, nachdem du den wissenschaftlichen Gottesbeweis erforscht hast. Dann wäre Glauben nicht mehr Glauben sondern nur noch Schauen! Aber der Gerechte lebt aus dem Glauben. Römer 1:17.
Es wäre also jetzt Zeit, das Schweigen zu brechen, und die Beweismaterialien öffentlich zu machen, wenn es denn wahr ist, daß Flug 77 durch Terroristen ins Pentagon gestürzt ist. Wo sind die Videoaufnahmen? Warum wurden sie die vergagenen 6 Jahre unterschlagen?
Gnade für Boshafte
Während Melissa Busekros vorläufig frei ist, aber jederzeit damit rechnen muß, wieder "einkassiert" zu werden, wird viel über Gnade für RAF-Terroristen gesprochen. Die Morde von 1977 sind noch nicht einmal aufgeklärt. Die Todesschützen aus diversen Morden sind noch nicht einmal identifiziert. Warum werden christliche Familien mit soviel Ungnade behandelt, wenn RAF-Terroristen mit Samthandschuhen behandelt werden? In 30 Jahren Haft ist nichts getan worden, um Herrschaften wie Brigitte Mohnhaupt oder Christian Klahr zum Reden zu bringen. Warum rennt die Frau Mohnhaupt jetzt frei herum? Warum stehen Grünen-Politiker und Vertreter der "Evangelischen" Kirche vor Fernsehkameras und befürworten Gnade für solche, die keine Reue zeigen, ihren Genossen Deckung geben, die Wahrheit durch Schweigen zurückhalten und selber keine Gnade gezeigt haben im Jahre 1977.
Ein Grünen-Politiker namens Ströbele in Berlin hat von mir eine Protestbotschaft auf den Anrufbeantworter erhalten, denn er begrüßte im ZDF Gnade für Christian Klahr. Ich fordere restlose Aufklärung der ungeklärten Morde von 1977. Wenn die deutsche Justiz mit einem dutzend Polizisten ein 15jähriges Mädchen vom Elternhaus abholt und zwangsweise in eine Psychiatrie steckt, dann kann die Polizei doch vielmehr Frau Brigitte Mohnhaupt mit einer ganzen Hundertschaft ergreifen und das Nötige tun, bis alles ins kleinste Detail fein säuberlich geklärt ist. Solange es nicht bekannt ist, wer auf Herrn Buback und Schleyer geschossen hat und diese RAF-Leute sich darüber ausschweigen und damit die Justiz verachten, soll es für solche boshaften Leute keine Gnade geben.
Die Bibelwahrheit ist, daß uns Gnade nur dann zuteil wird, wenn wir Glauben haben. Der Glaube an Jesus Christus verschafft uns Zugang zu der Gnade Gottes. Römer 5:1,2. Christus starb zwar für die Sünde der ganzen Welt (und nicht nur für eine Klique von Auserwählten), aber das durch den Kreuzestod und die Auferstehung erwirkte Heil, wird nur denen zuteil, die es aus freiem Willen annehmen (Jeder, der ... Rö. 10:13. jeder, der ... Joh. 3:16. Allen aber, die ihn aufnahmen ... Joh. 1:12. alle Menschen gerettet ... Lösegeld für alle .... 1. Tim. 2:4,6.). Jesus Christus erwirkte Sühnung für alle Menschen. Aber die Versöhnung mit Gott zwingt Gott den Menschen nicht auf. Deshalb ruft Jesus: Kommt her! Mt. 11:28, Offb 22:18.
Die einzige Gnade auf die selbst RAF-Terroristen hoffen können, wird ihnen dann zuteil, wenn sie sich wie alle anderen Menschen, die Christen sind, vor Gott demütigen, ihre Sünde bereuen und Jesus Christus vertrauen. Jesus Christus ist der einzige Weg. Nicht Maria. Nicht Joseph Smith. Nicht die Wachtturm-Gesellschaft. Nicht Luther und Calvin. Jesus allein. Das Blut Christ reinigt tiefer als all die Flecken der Sünde. Jesus rettet, bewahrt und heiligt uns. In 30 Jahren Haft haben die Herrschaften viel Zeit gehabt, die Bibel zu lesen. Vor 2 Wochen war ich in einer Jugendstrafanstalt hier in Tennessee. Ich habe den jungen Leuten gesagt, daß sie die Zeit dort nutzen sollen, sich mit Gottes Wort vertraut zu machen. Denn draußen erwartet sie eine böse Welt mit oft 60/70 Arbeitsstunden pro Woche. Da bleibt wenig Zeit für irgendwas. Viele Gefängnisinsassen wissen gar nicht wie gut sie es haben. Es gibt viele Menschen, die zwar nicht in einer Haftanstalt sitzen, aber ihr Leben ist dennoch ein Gefängnis ohne Gitter. Einige der Jugendlichen dort haben Jesus Christus als ihren Herrn angenommen.
Herr Ströbele von den Grünen hat von mir auch noch eine sehr scharfe Botschaft bekommen, die ich mit meinem Digitalrekorder aufgenommen habe und dann als E-Mail-Anhang zugesandt habe. Darin wurde er erinnert, daß die Bibel die Obrigkeit dazu aufruft, Gutes zu loben und Böses zu strafen. und nicht umgekehrt. Römer 13. In 5. Mose 25:1 soll das Gericht den Gerechten gerecht sprechen und den Gottlosen verdammen. Wenn man die Homeschooling und die RAF-Debatte einmal vergleichend nebeneinanderhält, sehen wir, daß leider bei uns heute die Gottlosen gerecht gesprochen werden (u. a. von "Evangelischer" Kirche) und die Gerechten verdammt werden (zu Beughaft und Zwangsgelder). Weil das Evangelium abgelehnt, die Bibel nicht gelesen, der Herr Jesus Christus gelästert wird, können viele Menschen nicht mehr Gutes und Böses unterscheiden. Wir müssen wieder zwischen gut und böse diskriminieren (i. S. von unterscheiden, trennen, absondern). Diskriminieren bedeutet nicht immer "benachteiligen". Siehe Definition im Duden ( http://www.solidrockfaith.com/buechertisch2.html ).
Hilferuf aus Ostsachsen
Bedrängte Familien aus Ostsachsen wenden sich an die Öffentlichkeit:
Alexander und Helene Schneider
Süßmilchstr. 3, 01877 Bischofswerda
Johann und Katharina Harder
Dresdner Str. 6, 01877 Demitz-Thumitz OT Wölkau
Heiko und Anna Krautter
Prischwitz 14, 02633 Göda, Telefon & Fax 035937/88944
Wir wenden uns an alle gläubigen Evangeliums-Christen-Bapisten der GUS, Europas und Amerikas:
Wir sind drei Familien der Gemeinde Bischofswerda und machen Hausschule mit unseren Kindern. Dadurch haben wir viele Schwierigkeiten seitens der Behörden hinnehmen müssen. Erstens drohte man uns mehrere Zwangsgelder über 5000,--€ an (Familie Schneider 3000,--€, Familie Harder 5000,--€ und Familie Krautter 5000,--€). Nun setzt man sie auch durch, Maßnahmen wie Kontosperrung, Zwangshypothek auf das Haus, Insolvenz der Selbständigkeit machen uns das Leben hier schwer. Auch das Sorgerecht sollte genommen werden, was GOTT aber noch verhindert hat. Zwei Gerichte beschlossen, daß nicht für Sorgerechtsentzug entschieden werden sollte.
Ein Verwaltungsgerichtsverfahren war schon gewesen, was wir verloren haben.
Am 15.3.07 hat das Finanzamt Bischofswerda bzw. Bautzen das Zwangsgeld von unserer Eigenheimzulage beglichen. Bei Familie Schneider wurden 1476,10€, bei Familie Harder 5368,00€
und bei Familie Krautter 5065,00€ weggenommen.
Nun steht auch das zweite Zwangsgeld in derselben Höhe an und soll bezahlt werden. Dazu sollen auch unsere Häuser verkauft werden. Das Konto ist schon gesperrt (bei Familie Krautter) und der Gerichtsvollzieher war schon da (bei Familie Schneider).
Wir bitten, daß man für uns betet und seine Stimme für uns vor der weltlichen Obrigkeit einlegt.
Adressen:
Sächsische Bildungsagentur
Regionalstelle Bautzen
Otto-Nagel-Str.1
02625 Bautzen
Oberverwaltungsgericht
Ortenburg 9
02625 Bautzen
Herrn Kultusminister Steffen Flath
Sächsisches Staatsministerium
für Kultus
Carolaplatz 1, Westflügel
01097 Dresden
Herrn Thomas Colditz MdL
CDU- Fraktion
Sächsischer Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Willy- Brandt- Platz 1
10557 Berlin
Interview mit Melissa Busekros (20.05.2007)
Mitten in der Nacht taucht ein 16jähriges Mädchen, das aus der staatlichen Obhut geflüchtet ist, wieder bei seinen Eltern auf. Interview mit Melissa Busekros.
Am 23. April – ihrem 16. Geburtstag – tauchte Melissa Busekros, um etwa 3.00 Uhr unerwartet bei ihrer Familie auf.
Melissa war Anfang Februar vom Jugendamt zuhause abgeholt und zwangsweise in die Psychiatrie eingeliefert worden.
Melissa, was war der Grund für Deine nächtliche Heimkehr?
Melissa Busekros: Ich wollte einfach meinen Geburtstag im Kreise meiner Familie feiern.
Zuletzt hast Du auf einem Bauernhof gelebt. Wie hat es Dir dort gefallen?
Melissa Busekros: Es ging mir gut in der Pflegefamilie. Aber frei habe ich mich nicht gefühlt.
Ich habe immer deutlich gesagt, daß ich nach Hause wollte. Doch das schien das Jugendamt nicht zu interessieren.
Als ich merkte, daß mein Wille nicht respektiert wird und das Gericht wochenlang nicht über meine Beschwerde entscheidet, faßte ich den Entschluß wegzugehen, weil ich meine Familie sehr vermißt habe.
Wie haben Deine Eltern und Geschwister reagiert, als Du mitten in der Nacht bei ihnen aufgetaucht bist?
Melissa Busekros: Sie haben sich alle riesig gefreut. Meine Mutter und ich haben meinen Vater und die Geschwister geweckt.
Zu ihrem 16. Geburtstag bekam Melissa zahlreiche Glückwünsche. Sie sahen mich mit ungläubigen Augen an und begrüßten mich freudig im Halbschlaf.
Am nächsten Morgen konnte sich mein neunjähriger Bruder nicht mehr an die nächtliche Schlafunterbrechung erinnern und war ein zweites Mal erstaunt.
Die beiden Kleinen, zwei- und vierjährig, spielten mit mir, als wäre ich nie weg gewesen. Jetzt ist die Runde am Tisch wieder vollständig.
Seit Anfang Februar versuchte man Dich von Deiner Familie fernzuhalten. Wie hast Du das erlebt?
Melissa Busekros: Es war schon sehr schlimm, daß wir nur so kurz miteinander sprechen oder uns sehen konnten. Aber Gott war immer bei mir und hat mir Mut gegeben.
Auch hatte ich viel mehr Zeit, in der Bibel zu lesen. Ich bekam viel ermutigende Post aus aller Welt, gute Bücher und nette Geschenke zugeschickt.
Viele schrieben, daß sie für mich beten. Das war ein großer Trost.
Welches Erlebnis der letzten drei Monate ist Dir am stärksten in Erinnerung?
Melissa Busekros: Eins werde ich nie vergessen: Die Polizei kam zum zweiten Mal an unsere Haustür und brachte ein riesiges Einsatzkommando mit.
Als sie mit mir ins Auto stiegen und fort fuhren, stand meine Schwester auf dem Vordach über der Eingangstür und hat verzweifelt ausgerufen, „Das ist doch meine Schwester! Das können Sie doch nicht tun!“ Das war wie ein Alptraum.
Bevor ich in die Einrichtung nach Würzburg kam, mußte ich einige Tage in einer Inobhutnahme bei Schweinfurt verbringen. Keiner sagte mir, wo ich war und warum ich dort war. Auch konnte ich meine Eltern nicht anrufen.
Die Fenster waren abgeschlossen. Ich verbrachte den ganzen Tag mit Schlafen, Essen und ein bißchen Fernsehen oder Radiohören.
Der Aufenthalt dort war eines der schlimmsten Erlebnisse.
Man hat Dich aus Deiner Familie herausgenommen, weil Du nicht zur Schule gingst. Wurdest Du seit Anfang Februar unterrichtet?
Melissa Busekros: Nein, im Gegenteil. Meinen Volkshochschulkurs zum Erreichen des Cambridge Zertifikates mußte ich abbrechen.
Zwar hatte ich meine Schulsachen dabei. Aber meine Gedanken schweiften oft nach Hause.
Auf dem Bauernhof machte ich ein ländliches Hauswirtschaftspraktikum. Meine Eltern haben das ILS-Fernschulprogramm [International Language School im Bad Homburg] vorgeschlagen. Das halte ich auch für eine gute Lösung.
Doch das Jugendamt lehnte ab, beim Schulamt den Antrag auf Befreiung von der Berufschulpflicht zu stellen, weil erst mein „schulischer Bedarf“ festgestellt werden sollte. Aber einem vom Gericht bestellten Gutachter wollte ich nicht mehr vertrauen.
Zu Deinem Geburtstag bekamst Du nicht nur Glückwünsche von anderen Heimschulfamilien – auch die Medien besuchten Dich. Wie gehst Du mit dieser großen Aufmerksamkeit um?
Melissa Busekros: Ich bin darüber nicht schockiert, wie mal behauptet wurde. Im Gegenteil. Ich denke, die öffentliche Aufmerksamkeit bietet mir einen gewissen Schutz.
Es dauert ja nicht ewig. Ich hoffe, der Beschluß wird bald aufgehoben. Auch wäre es toll, wenn der Hausunterricht aufgrund der vielen Berichte mehr Anhänger findet und bald in Deutschland erlaubt wird.
Haben sich die Behörden schon bei Dir und Deinen Eltern gemeldet?
Melissa Busekros: Nein, wir haben uns zuerst bei den Behörden gemeldet. Auch ließ ich durch meinen Anwalt der Pflegefamilie ausrichten, daß ich zu Hause gut angekommen bin.
Du bist jetzt 16 Jahre alt. Hast Du Pläne, wie es in Deinem Leben weitergehen soll?
Melissa Busekros: Ich würde gerne versuchen, mein Abitur zu machen.
Ich könnte mir das mit ILS sehr gut vorstellen, schließe aber auch nicht aus, wieder auf ein öffentliches Gymnasium zu gehen. Das lege ich in Gottes Hände.
Herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen und Gottes Segen zu Deinem Geburtstag.
Fazit: Deutsche Behörden haben sich international ganz schön blamiert mit ihrer Entführung und Zwangseinweisung in die Psychiatrie. Das geht zu weit. Wann wird Homeschooling in Deutschland legalisiert und anerkannt? Die Verhältnisse in öffentlichen Schulen sind nicht annehmbar.
Hessen: Christliche Familie vor Gericht (20.05.2007)
Die Verfolgung von Homeschooling geht weiter in Hessen. Dudeks müssen erneut vor Gericht. Lot zögerte beim Auszug aus Sodom. Er mußte erst von den Engeln ergriffen werden, um verschont zu bleiben? Deutschland zögert beim Auszug aus dem Bildungs-Sodom in echte Bildungsfreiheit. Danke für jeden Abraham, der aus der Ferne Sodom überblickt und für die Rettung der Gerechten betet. 1. Mose 18:16-33.
Archfeld. Staatsanwalt Herwig Müller hat Berufung gegen das Urteil gegen Rosemarie und Jürgen Dudek eingelegt. Das Ehepaar aus dem Herleshausener Ortsteil Archfeld war Anfang Mai vom Amtsgericht Eschwege zu Geldstrafen verurteilt worden. Der Kasseler Ankläger hatte jeweils dreimonatige Haftstrafen ohne Bewährung gegen die Eltern von sechs Kindern beantragt.
Rosemarie und Jürgen Dudek wurden verurteilt, weil sie ihre Kinder aus Glaubensgründen nicht zur Schule schicken. Die bibeltreuen Christen unterrichten sie selbst. Bereits vor zweieinhalb Jahren war gegen die Eltern verhandelt worden. Seinerzeit wurde das Verfahren gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt. Ein Antrag auf Genehmigung einer Ersatzschule - der allerdings nach Ansicht von Fachleuten keine Aussicht auf Erfolg hat - wurde vom Schulamt bisher nicht beschieden.
"Es ist eine schlimme Sache, eine Familie einzusperren, die niemandem ein Leid zugefügt hat'."
Jürgen Dudek, Angeklagter
Staatsanwalt Herwig Müller weilt derzeit in Urlaub. Oberstaatsanwalt Hans-Manfred Jung bestätigte das Veto, konnte zu den Gründen aber nichts sagen.
Jürgen Dudek reagierte mit Entsetzen darauf, dass die Staatsanwaltschaft ihn und seine Ehefrau offenbar hinter Gitter sehen will. "Es ist eine schlimme Sache, eine Familie einzusperren, die niemandem ein Leid zugefügt hat", sagte er, "ganz gleich, wie die rechtliche Situation aussieht". Das sei absurd.
Unterdessen macht der leitende Schulamtsdirektor Arno Meißner deutlich, dass seine Behörde die Familie mitnichten in Ruhe lassen werde, auch nicht vorübergehend: "Wir werden die Schulpflicht gegenüber der Familie Dudek durchsetzen und zwar zeitnah." Zunächst werde ein Gespräch mit den Eltern geführt, dann eine Frist gesetzt und wenn die nicht eingehalten wird, erneut Strafantrag gestellt. Die Angelegenheit erledige sich auch nicht mit der Ankündigung eines Wegzugs, erklärte der Schulamts-Chef.
Die Kritik des Eschweger Jugendrichters Peter Höbbel an seiner Behörde wies Meißner zurück. "So lassen wir uns von einem Richter nicht anmahnen", sagte er. "Der hat ein Urteil zu fällen, wenn die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt und sich nicht in Verwaltungsdinge einzumischen". Höbbel hatte das Schulamt getadelt, weil ihm der Antrag der Dudeks auf Genehmigung einer Ersatzschule seit zweieinhalb Jahren vorliege, ohne dass er bisher beschieden worden sei.
http://www.hna.de/witzenhausenstart/00_20070516151641_Dudeks_muessen_erneut_vor_Gericht.html
Wir sollten die Gelegenheit nutzen um Homeschooling an dieser Stelle entsprechend positiv darzustellen und auch eigene Erfahrungen aus der Praxis mit einzubringen. Ich bitte Euch um entsprechende Beteiligung auf der Seite
http://www.blogger.com/Quelle
Dort ganz oben unter "Artikel kommentieren" Bei den Links zu "Auf diesen Beitrag antworten" kommt leider öfter ein Fehler.
Oder direkt diesen Link benutzen
http://www.hna.de/cgi-bin/netcontent/forum?func=add&linknummer=176&artikel=101294310&menge=on&catchline=-alfaline-hna-wz-lo-&file=00_20070516151641_Dudeks_muessen_erneut_vor_Gericht.html
Vielen Dank für Eure Mithilfe.
Zum Nachdenken: Warum verwehrt der Staat den Bürgern Rechte, die Gott uns frei gegeben hat? Ist es nicht Aufgabe aller Obrigkeit unsere gottgebenen Rechte zu schützen?
Brief der protestantischen Gemeinde in Smyrna an die weltweite Kirche
Liebe Freunde,
die vergangene Woche war mit viel Traurigkeit angefüllt. Viele unter Euch haben bereits von unserem überwältigenden Verlust gehört: das Ereignis geschah in Malatya, einer türkischen Provinz rund 450 km nordöstlich von Antiochien, der Stadt, in der die Gläubigen zuerst „Christen“ genannt wurden (Apg. 11,26).
Mittwochmorgen, am 18. April 2007, bereitete sich der 46jährige deutsche Missionar und Vater dreier Kinder, Tilmann Geske, vor, in sein Büro zu gehen; er küsste seine Frau zum Abschied. Dann nahm er sich einen Augenblick, um seinen Sohn zu umarmen und schenkte ihm dabei mit den Worten „Tschüss, mein Sohn, ich liebe Dich“ eine unbezahlbare Erinnerung.
Tilmann hatte ein Büro vom Zirve-Verlag gemietet. Zirve ist auch Sitz des Büros der Malatya-Evangeliums-Gemeinde. Als Arbeitszweig der Gemeinde druckt und verbreitet Zirve christliche Literatur in Malatya und in den nahegelegenen Städten der Osttürkei.
In einer anderen Region der Stadt verabschiedete sich der 35jährige Pastor Necati Aydin, Vater zweier Kinder, von seiner Frau, um ebenfalls ins Büro zu fahren. Dort hatten sie am Vormittag ein Bibelstudium und ein Gebetstreffen, an dem auch einige andere Gläubige aus der Stadt teilnehmen würden. Ebenso begab sich Ugur Yuksel auf den Weg zum Bibelstudium.
Keiner der drei Männer wusste, was sie beim Bibelstudium erwarten würde: die allerletzte Prüfung und Anwendung ihres Glaubens, die mit dem Eingang in die Herrlichkeit abschliessen würde, um ihre Krone der Gerechtigkeit aus der Hand von Christus zu empfangen und Ehre von allen Heiligen, die sie in der Gegenwart des Herrn erwarteten.
Am anderen Ende der Stadt bereiteten zehn junge Männer, alle unter 20 Jahre alt, die letzten Vorbereitungen für ihre allerletzte Glaubenstat vor, für das Ausleben ihrer Liebe zu Allah und ihres Hasses auf alle Ungläubigen, von denen sie den Eindruck hatten, diese würden den Islam untergraben.
Am Auferstehungssonntag hatten fünf dieser Männer an einem evangelistischen Gottesdienst teilgenommen, den Pastor Necati und seine Brüder im Konferenzraum eines Hotels der Stadt angesetzt hatten; daran war eine Teilnahme nur auf Grund persönlicher Einladung möglich. Die Gläubigen kannten diese Männer als „Suchende“. Niemand weiss, was in den Herzen dieser Männer vor sich ging, als sie das Evangelium hörten. Hatte der Heilige Geist sie berührt? Erlebten sie eine innerliche Überführung von ihren Sünden? Hörten sie das Evangelium mit ihren Herzen?
Heute kennen wir erst den Anfang ihrer Geschichte.
Diese jungen Männer, von denen einer der Sohn eines Bürgermeisters der Provinz von Malatya ist, sind Teil einer „Tarikat“, d.h. einer Gruppe „treuer Gläubiger“ des Islam.
Mitgliedschaft in der „Tarikat“ wird hier hoch geachtet; es ist wie die Mitgliedschaft in einer Bruderschaft. Es ist eine Tatsache – so sagt man –, dass niemand ein öffentliches Amt bekleiden kann, der nicht Mitglied einer „Tarikat“ ist. Diese jungen Leute lebten alle im selben Studentenwohnheim und bereiteten sich auf die Aufnahmeexamen der Universität vor.
Diese jungen Männer machten für die letzte Tat ihres Dienstes für Allah ihre Waffen, Brotmesser, Seile und Handtücher bereit. Sie wussten, dass viel Blut fliessen würde. Und sie trafen rechtzeitig zum Beginn des Bibelstudiums ein, gegen 10 Uhr.
Sie trafen ein, und es scheint, dass dann das Bibelstudium begann. Es wurde berichtet, dass der Anschlag begann, nachdem Necati ein Kapitel aus der Bibel gelesen hatte. Die jungen Männer fesselten Ugurs, Necatis und Tilmanns Hände und Füsse an die Stühle, und während sie ihre Tat mit Handys filmten, folterten sie unsere Brüder grausam nahezu drei Stunden lang.*
Nachbarn an ihren Arbeitsplätzen nahe der Druckerei sagten später, sie hätten Schreie gehört, hätten jedoch angenommen, die Eigentümer hätten einen häuslichen Streit, weshalb sie nicht reagierten.
Währenddessen hatte ein anderer Gläubiger, Gokhan mit seiner Frau einen entspannenden Vormittag. Er schlief bis 10 Uhr, ass lange zu Frühstück, und schlussendlich trafen seine Frau und er gegen 12.30 Uhr im Büro ein. Die Tür war von Innen verschlossen, so dass sein Schlüssel nicht funktionierte. Er telephonierte, aber obwohl sein Telephon funktionierte, hörte er es drinnen nicht läuten. Er wählte die Handys seiner Brüder an und schlussendlich erreichte er Ugur, der antwortete: „Wir sind nicht im Büro. Geh zum Treffen ins Hotel. Wir sind dort. Wir werden dorthin kommen,“ sagte er verschlüsselt. Während Ugur sprach hörte Gokhan im Hintergrund Weinen und ein seltsames röchelndes Geräusch.
Er rief daraufhin die Polizei an und nach etwa fünf Minuten traf der sich am Nähesten befindliche Polizist ein. Er klopfte an die Tür: „Polizei! Öffnen!“ Zuerst nahm der Beamte an, es handele sich um einen häuslichen Streit. In dem Augenblick hörten sie ein weiteres Röcheln und ein gurgelndes Stöhnen. Der Polizist verstand dies als menschliches Leiden, entsicherte seine Waffe und versuchte mehrfach, die Tür aufzubrechen. Einer der erschrockenen Attentäter schloss die Tür für den Polizisten auf, dem sich beim Eintritt ein grausamer Anblick bot.
Tilmann und Necati waren abgeschlachtet worden*; Ugurs Hals war ebenso aufgeschlitzt, er lebte kaum noch.
Drei Attentäter liessen vor dem Polizisten ihre Waffen fallen.
Inzwischen hörte Gokhan Schreien auf der Strasse. Jemand war aus dem dritten Stock ihres Büros hinuntergefallen. Er lief hinunter, um dort einen Mann auf dem Boden zu finden, den er später als Emre Gunaydin wiedererkannte. Er hatte ein massives Kopftrauma und, seltsamerweise, er röchelte. Um zu entkommen, hatte er versucht an der Dachrinne hinunterzusteigen, fiel dann aber runter, da er das Gleichgewicht verlor. Es scheint, dass er der Anführer des Anschlags war. Ein weiterer Attentäter versteckte sich auf einem tiefergelegenen Balkon.
Um das Netz des Geschehens zu entwirren, müssen wir sechs Jahre zurückgehen. Im April 2001 hat der Nationale Sicherheitsdienst der Türkei (Milli Guvenlik Kurulu) angefangen evangelische Christen als Bedrohung für die nationale Sicherheit einzustufen, und zwar auf derselben Ebene wie Al-Qaida- oder PKK-Terrorismus. Erklärungen seitens politischer Führer, Kolumnisten und Kommentatoren haben einen Hass gegen Missionare entfacht, über die sie behaupten, sie würden junge Leute bestechen, um die Religion zu wechseln.
Nach jener Entscheidung von 2001 begannen Angriffe und Drohungen gegen Kirchen, Pastoren und Christen. Bombenattentate, physische Angriffe, mündliche und schriftliche Drohungen sind nur einige der Methoden, mit denen Christen attackiert werden. Äusserst bezeichnend ist der Gebrauch von Propaganda mittels der Medien.
Im Anschluss an eine lange Versammlung über die Bedrohung seitens der Christen, ab Dezember 2005, begannen die Ehefrau des früheren Premierministers Ecevit, der Historiker Ilber Ortayli, Professor Hasan Unsal, der Politiker Ahmet Tan und der Schriftsteller/Propagandist Aytunc Altindal – jeder im Bereich seiner eigenen Berufstätigkeit – eine Kampagne, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die heraufziehende Bedrohung von Christen zu lenken, die versuchten, „die Seelen der Kinder zu kaufen“. Verborgene Kameras in Kirchen zeichneten Gottesdienste auf und verwendeten diese Aufzeichnungen sensationslüstern, um Furcht und Ablehnung gegenüber dem Christentum zu fördern.
In einer offiziellen vom Fernsehen ausgestrahlten Antwort aus Ankara grinste der türkische Innenminister, während er über die Angriffe auf unsere Brüder in Malatya sprach. Mitten unter öffentlichem Entsetzen und Protesten gegen das Geschehen, sowie in der Bejahung von Religionsfreiheit und der Freiheit des Denkens sind die Medien und offiziellen Erklärungen von immer derselben Botschaft erfüllt: „Wir hoffen, dass Ihr die Lektion verstanden habt. Wir wollen hier keine Christen haben“.
Es scheint, als ob dies ein organisierter Angriff seitens eines unbekannten erwachsenen „Tarikat“-Führers war. Wie im Fall der Ermordung von Hrant Dink im Januar 2007, und eines katholischen Priesters, Andrea Santoro, im Februar 2006, werden Jugendliche gebraucht, um religiös motivierte Mordattentate umzusetzen, weil die öffentlichem Sympathien für die Jugend gross sind und sie auch niedrigere Strafen erhalten, als sie ein Erwachsener für dasselbe Verbrechen bekäme. Selbst die Eltern der Jugendlichen bejahen deren Taten. Die Mutter des 16jährigen Jungen, der den katholischen Priester Andrea Santoro ermordete, blickte in die Kameras, als ihr Sohn ins Gefängnis ging, und sagte: „Er wird seine Zeit für Allah absitzen“.
Die jungen Männer, die am Attentat beteiligt waren, sitzen jetzt in Haft. Heute [24.4.2007; RM] berichteten die Nachrichten, man würde sie als Terroristen behandeln, wobei das Alter dann keinen Einfluss auf die Höhe der strengen Strafe hätte. Der Attentäter Emre Gunayadin befindet sich noch immer auf der Intensivstation. Die Untersuchung konzentriert sich auf ihn und seine Kontakte, und sie sagen, dass sie zusammenbrechen würde, falls er sich nicht wieder erholt.
Die Kirche in der Türkei reagierte auf eine Art und Weise, die Gott ehrte, während Dutzende von Gläubigen und Pastoren so schnell wie sie konnten herbeiflogen, um der kleinen Gemeinde in Malatya beizustehen und um die Gläubigen zu ermutigen, um sich der gerichtlichen Dinge anzunehmen und um die Christen gegenüber den Medien zu vertreten.
Als Susanne Geske ihren Wunsch aussprach, ihren Ehemann in Malatya zu bestatten, gab es viele Komplikationen. Schlussendlich wurde Tilmann am 20. April auf einem alten armenischen Friedhof begraben.
Ugur wurde durch seine Familie in einer alevitischen islamischen Zeremonie in seiner Heimatstadt Elazig bestattet, während seine gläubige Verlobte aus dem Schatten heraus zusah, dass seine Familie und seine Freunde noch angesichts des Todes ablehnten, den Glauben zu respektieren, den Ugur so lange bezeugt hatte und für den er gestorben war.
Necatis Beerdigung fand in seiner Heimatstadt Izmir statt, in der Stadt, in der er zum Glauben fand. Die Finsternis versteht das Licht nicht. Obgleich die Kirchen der Vergebung für das Geschehen Ausdruck gaben, wurde den Christen nicht getraut. Bevor der Sarg in Malatya ins Flugzeug geladen wurde, musste er zweimal durchleuchtet werden, weil man sicher sein wollte, dass sich darin kein Sprengstoff befände. Dies ist für Särge von Muslimen keine übliche Prozedur.
Necatis Beerdigung war ein wunderbares Ereignis. Wie ein kurzer Einblick in den Himmel wurde es empfunden: Hunderte türkischer Christen und Arbeiter kamen, um ihre Liebe zu Christus und ihre Ehrerbietung für diesen Mann zu zeigen, der erwählt war, für Christus zu sterben. Necatis Ehefrau, Shemsa, sagte der Welt: „Sein Tod war von einer tiefen Bedeutung erfüllt, denn er starb für Christus und er lebte für Christus. ... Necati war eine Gabe Gottes. Ich fühle mich geehrt, ihn in meinem Leben gehabt zu haben. Ich empfinde mich mit Ehre gekrönt. Ich möchte dieser Ehre wert sein.“
Mutig nahmen die Gläubigen an der Beerdigung von Necati ihren Platz ein, indem sie es wagten, sich öffentlich zu zeigen und somit entsprechend zu Zielscheiben zu werden. Wie erwartet: Die Anti-Terror-Polizei nahm teil und nahm jeden, der bei der Beerdigung teilnahm, auf Video auf, um dies in der Zukunft zu verwenden. Der Gottesdienst fand im Freien bei der Baptistengemeinde in Buca statt, und er wurde dann auf einem kleinen christlichen Friedhof ausserhalb von Izmir begraben.
Zwei stellvertretende Gouverneure von Izmir waren anwesend und beobachteten ernst das Geschehen aus der ersten Reihe. Dutzende von Nachrichtenagenturen waren dabei und dokumentierten das Geschehen mit Life-Berichterstattungen und Photographien. Wer weiss, welche Wirkung die Beerdigung auf Zuschauer hatte? Das ist ebenfalls der Anfang ihrer eigenen Geschichte. Betet für sie.
Susanne Geske drückte in einem Fernsehinterview ihre Vergebung aus, eine Tat, die auf den Titelseiten der grössten türkischen Zeitungen plaziert wurde. Sie wolle keine Rache, sagte sie den Reportern: „Oh Gott, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun,“ sagte sie, wobei sie von ganzem Herzen den Worten zustimmte, die Christus auf Golgatha sprach (Lukas 23,34).
In einem Land, wo Blutrache so normal ist wie zu Atmen, hat die Kirche viele, viele Berichte davon erhalten, wie dieser Kommentar von Susanne Geske Leben verändert hat. Ein Kolumnist schrieb über ihren Kommentar: „Sie sprach mit einem einzigen Satz aus, was 1000 Missionare in 1000 Jahre niemals tun könnten“.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass viele Christen aus Malatya wegziehen werden, weil ihre Familien und Kinder öffentlich als Ziele in einer feindlich gesinnten Stadt identifiziert wurden.
Die verbleibenden zehn Gläubigen haben sich versteckt. Was wird aus dieser Kirche werden, diesem Licht in der Finsternis? Vermutlich wird sie in den Untergrund gehen. Betet um Weisheit, dass türkische Brüder aus anderen Städten kommen und die führungslose Gemeinde leiten. Sollten wir nicht wirklich an dieser grossen Stadt Malatya Anteil nehmen, einer Stadt, die nicht weiss, was sie tut? (Jona 4,11)
Als unser Pastor Fikret Bocek zusammen mit einem Bruder am Montag zur Sicherheits-Direktion ging, um eine Erklärung abzugeben, wurden sie ins Anti-Terror-Departement geleitet. An der Wand befand sich eine riesige Karte, die die ganze Wand füllte und auf der alle Terrorzellen in Izmir nach Kategorien aufgeführt waren. In einer zentralen Spalte waren alle evangelischen Kirchen von Izmir aufgelistet. Die Finsternis versteht das Licht nicht. „Die, die die Welt auf den Kopf gestellt haben, sind auch zu uns gekommen“ (Apg. 17,6).
Bitte betet für die Kirche in der Türkei. „Betet nicht gegen Verfolgung, betet für Ausdauer,“ drängt Pastor Fikret Bocek.
Der Kirche geht es auf Grund des Verlustes unserer Brüder besser; die Frucht in unserem Leben, der erneuerte Glaube, das brennende Verlangen, das Evangelium auszubreiten um noch mehr Finsternis in Malatya auszulöschen – all dies gilt es, nicht geringzuschätzen. Betet, dass wir gegen äusseren Widerstand stark bleiben und betet ganz besonders, dass wir gegen innere Kämpfe mit Sünde – unsere wirklich hindernde Schwäche – feststehen.
Wir wissen mit Gewissheit: Jesus Christus war dabei, als unsere Brüder ihr Leben für Ihn gaben. Er war so dabei, wie Er mit Stephanus war, als der in Sichtweite des Saulus von Tarsus gesteinigt wurde.
Eines Tages mag die Videoaufzeichnung vom Sterben unserer Brüder uns noch mehr von der Kraft offenbaren, von der wir wissen, dass Christus sie ihnen schenkte, um ihr letztes Kreuz zu tragen, und von dem Frieden, mit dem der Geist Gottes sie befähigte, um für ihren geliebten Herrn zu leiden. Wir wissen auch: ER ist nicht von ihrer Seite gewichen. Wir wissen, dass ihr Geist voller Gottesworte war, die sie kräftigten, auszuhalten, als die Finsternis versuchte, das unauslöschliche Licht des Evangeliums zu ersticken. Wir wissen, dass sie – wie auch immer ihnen das möglich war, sei es mit einem Blick oder einem Wort –, dass sie einander ermutigten, stark zu bleiben.
Wir wissen, dass ihnen bewusst war, sie würden bald bei und mit Christus sein.
Die Details kennen wir nicht. Auch wissen wir nicht, auf welche Weise auf dieser Erde der Gerechtigkeit genüge getan werden wird oder nicht.
Aber wir beten – und wir drängen Euch, dafür zu beten! –, dass eines Tages zumindest einer dieser Jugendlichen zum Glauben kommen möge, und das auf Grund des Zeugnisses von Tilmann Geske, das dieser im Sterben gab, der sein Leben als ausländischer Christ in der Türkei hingab, und auf Grund der Zeugnisse von Necati Aydin und Ugur Yuksel, die sie im Sterben ablegten. Sie sind die ersten Märtyrer** für Christen aus der türkischen Kirche.
Einzelheiten dieses Briefes erhielten wir durch verschiedene Nachrichten- und Medien-Quellen, basierend auf vorläufigen Presseverlautbarungen und Interviews. Die Gerichtsfälle sind nicht abgeschlossen, und konkrete Beweismittel oder Autopsieberichte stehen der Öffentlichkeit noch nicht zur Verfügung.
Diesen Bericht verfasste Darlene N. Bocek (1.5.2007), ins Deutsche wurde er übersetzt von Pfr. Reinhard Möller (3.5.2007).
Es ist der Wunsch, dass dieser Bericht an möglichst viele betende Christen weitergegeben wird, in so vielen Ländern als möglich. Die Überschrift "From the Protestant Church of Smyrna" darf nicht verändert werden und als Kontakt muss angeführt sein: <izmirprotestan@gmail.com> und <http://www.izmirprotestan.org>
* Hinweis des Übersetzers: Hier enthielt dieser Bericht in seiner ersten Fassung vom 24.4.2007 detaillierte Angaben zur Folter, teilweise fanden sich diese auch in der Berichterstattung von idea-spektrum (Nr. 17/25.4.2007) oder auf der Internetseite des „Instituts für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz“ (3.5.2007; http://www.islaminstitut.de). Pastor Ahmet Guvener (Gemeinde von Diyarbakir) hat zusammen mit den Brüdern Ihsan Ozbek und Ed Grudier die grausame Folterung grundsätzlich bestätigt, aber die berichteten Details als unzutreffend zurückgewiesen; dies bestätigte auch Susanne Geske. In der Folge verschickte Darlene N. Bocek obigen revidierten Bericht.
** „Necati Aydin und Ugur Yüksel sind die seit Gründung der türkischen Republik im Jahre 1923 ersten bekannten vom Islam zum Christentum konvertierten Gläubigen, die den Märtyrertod gestorben sind,“ schreibt das „Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz“ (3.5.2007; http://www.islaminstitut.de). RMizmirprotestan.org
Mittwoch, 20. Juni 2007
Wieder eine gläubige, kinderreiche Mutter (9 Kinder) im Gefängnis - Briefpost erwünscht
heute Abend - am 17.06.07 - etwa um 17.30 Uhr - wurde Elvira Block (Paderborn), Mutter von 9 Kindern, von der Polizei zur Verbüßung einer Haftstrafe abgeholt, weil sie vor 3 Jahren ihre Kinder in der Verantwortung vor Gott, aus schwerwiegenden Gewissensgründen, aus der Schule nahm und sie über längere Zeit zu Hause unterrichtete - und das darauf verhängte Bußgeld nicht bezahlte (ebenfalls aus Gewissensgründen, denn sie können nicht Buße tun für etwas, was vor Gott richtig ist). Ihr Mann war wegen derselben Sache im Oktober letzten Jahres im Gefängnis in Hamm; ich hatte davon berichtet. Man konnte seine Glaubensüberzeugung dennoch nicht brechen, wie bei allen anderen, aus den gleichen Gründen bisher inhaftierten Paderbornern.
Jetzt war die Familie gerade am Packen, um die Kinder nach dem zu Hause verbrachten Wochenende wieder zur Christl. Schule nach Heidelberg zu bringen - da kam die Polizei. Die Eltern baten darum, Zeit zum Abschied zu bekommen. Der Polizist war freundlich und gewährte ihnen diese Zeit, sodass sie noch miteinander beten konnten.
Elvira Block bittet um Gebete, damit sie ein Zeugnis für den Herrn Jesus sein kann. Sie muss 13 Tage im Gefängnis bleiben. Sie wurde heute Abend zuerst nach Schloss Neuhaus oder Paderborn gebracht, wo sie eine Nacht verbringen muss; morgen soll sie dann nach Gelsenkirchen in die Justizvollzugsanstalt (Gefängnis) gefahren werden.
Sie würde sich über Briefpost sehr freuen. Es ist für eine gläubige Mutter nicht leicht, in einem solchen Milieu zu leben - in einem Gefängnis!
Die Adresse des Gefängnisses lautet:
JVA Gelsenkirchen
Altenhofstr. 99-101
45883 Gelsenkirchen
Willkommen im totalitären Staat Deutschland, wo man für Gutestun in den Knast kommt, aber für Sünde und Unrecht belohnt wird.
Religiöse Schulverweigerung?
Einen Kurzbeitrag des Deutschlandfunks über die Kirchentagsveranstaltung "Religiöse Schulverweigerung" kann man sich online hier anhören: Darin zu hören sind u.a. auch einige Redebeiträge der eingeladenen Referenten.
DLF MP3 Beitrag
Es ist zu sehen, wie schwach die Argumente der Homeschool-Gegner sind. Erst recht der hessische Vertreter der sog. Kinderrechte, die ja ein Trojanisches Pferd sind, um Kinder mehr oder weniger zu verstaatlichen und die eigentliche Familie komplett aufzulösen.
Die Bonner Oberbürgermeisterin macht darüber hinaus noch ein paar blamable Bemerkungen, die Eltern offenbar dazu anstiften soll, ihre Kinde wahllos jedem schlechten, unheiligen öffentlichen Einfluß auszusetzen, weil sie dadurch "Mut und Kraft" bekommen. Einen Hund oder eine Pflanze würde sie wohl nicht so schlecht behandeln, aber Kinder werden schlimmer als Hunde behandert und allen negativen weltlichen Einflüsssen ausgesetzt. Heute wird vergessen: Der Mensch hat eine ewige Seele. Heute werden Kinder in der Schule systematisch darauf verzogen, an ihrer Seele Schaden zu nehmen, um die Welt zu gewinnen. Für Leute wie diese Bildunspolitiker oder diese linksliberale Oberbürgermeisterin ist der Mensch nur noch ein seelenloser Fleischklops, der seinen Anspruch auf Befriedigung aller unheiligen Wollüste durchsetzen muß.
Der größte Schmarrn in dieser Diskussion ist das Gefasel von der "Integration" an öffentlichen Schulen, da sich lt. Prognose in baldiger Zukunft ein hoher Anteil mohammedanischer Schüler an den Schulen befindet. Hier sind die Folgen des Geburtenmangels sichtbar. Integration wird nie stattfinden, denn die Mohammedaner wollen den Machtpoker in Europa für sich gewinnen. Also eine ziemlich blauäugige Einschätzung von diesen Politikern.
Der einzige Grund, warum so viele Moslems nun in unseren Breiten leben, ist, daß sie das Evangelium hören und gerettet werden vor dem kommenden Zorn und nicht ins Gericht kommen. Komm zu Jesus, das ist der Aufruf auch für diese Zeit!
Montag, 18. Juni 2007
Vom Nutzen der ursprünglichen Lutherbibel (1545)
Zur Zeit lese ich in der Lutherbibel 1545. Ich bin überrascht, wie leicht sich die Bibel lesen läßt. Es wurde mir immer davon abgeraten, weil es angeblich so ein "altes deutsch" ist, aber ich sehe nicht, wo das Problem liegt. Die Sprache der Lutherbibel 1545 ist leicht verständlich. Darüber hinaus hat die Luthersprache der Bibel die deutsche Sprache so sehr geprägt, daß wir hier doch sehen, wie Gott hinter den Kulissen durch Seine Führung wirkt und eine Bibel segnet. Ehrlich gesagt, es ist für mich schwieriger, eine FAZ, ein Computermagazin, Blogs oder Jugendsprache zu verstehen, als daß ich irgendwelche Verständnisprobleme mit der ursprünglichen Lutherbibel habe. Die schlimmsten Verständnisprobleme habe ich, wenn ich in einer aktuellen Tageszeitung die Anforderungen in den Stellenanzeigen durchlese. Seltsame Abkürzungen, Fremdwörter und Unwörter werden dort benutzt. Kann mir jemand mal den Stellenmarkt in heutiges, gerechtes Umgamgsdeutsch verdeutschen?
Was ich an der alten Lutherbibel so gut finde, ist, daß sie auf besseren Manusprikten basiert als die moderne Bibelflut, die textkritisch verdorben ist. Bei den modernen Bibel(per)versionen merke ich immer wieder, daß lauter Verse fehlen und das hat bei mir verschiedene Zweifel am Glauben ausgelöst. Seit meiner Bekehrung 1995 habe ich stets die King James Bibel gelesen, aber die deutschen Bibeln, die ich gelesen habe, waren sehr problematisch (Einheitsübers. Lu1912, Lu1984, Lu98, rev. Elb.), weil dauernd Verse verstümmelt wurden oder ganz fehlten. Die schlimmsten Bibeln sind für mich die, die die letzten Verse vom Markusevangelium, Apg. 8:37, 1. Joh. 5:8,9, Lk. 19:10 auslassen oder auf sonstige Weise in Frage stellen. Als ob Gott jeden Monat seine Meinung ändert und sein Wort ändert. In Psalm 12:7,8 verspricht Gott, daß es Sein Wort bewahrt. Mit den Reformationsbibeln (KJV, Lu 1545) haben wir eigentlich die besten Bibeln, die wirklich die Segensspuren Gottes tragen und für uns nicht nur das inspirierte Wort Gottes, sondern das bewahrte Wort Gottes sind. Ich möchte hier wirklich bezeugen, daß mir alle Bibeln, die sich auf den Textus Vaticanus oder Sinaiticus stützen, im Glaubensleben geschadet haben. Diese Manuskripte mögen zwar alt sein, aber sie sind widersprüchlich und korrupt und entsprechen weder dem Textus Receptus noch den frühen Übersetzungen (z. B. Wulfila). Was die Textforscher so fasziniert, muß das gläubige Gotteskind verwerfen. Ich wünschte mir, ich könnte einmal eine "moderne" Gemeinde besuchen und eien Predigt predigen, die nur aus den Bibelworten besteht, die in den neuen Bibeln nicht enthalten sind. Das würde wohl die Augen öffnen! Ich trauere um die heutige Generation, die sich diesem "Bibel-des-Monats-Klubs" anschließt, wo andauernd einer neue urheberrechtlich geschützte "Übersetzung" veröffentlicht wird. Der Vorwand ist immer derselbe alte Hut: "leicht verständlich" "moderne Sprache". Aber in Wirklichkeit wird nur Verwirrung und Täuschung gesät, um den Glauben an die göttl. Inspiration zu schwächen. Und nun spotten schon die Ungläubigen über die Christen, mit ihrer Flut von Bibelübersetzungen (Bibel-Babel) und kritisieren die widersprüchlichen Texte. Das ist ein schmutziges Geschäft. Mt. 5:44 wird in neuen Versionen frisiert und wir brauchen nicht mehr die zu segnen, die uns fluchen. Die Lu84 frisiert Gott aus 1. Tim 3:16 heraus. Mit so einer "Bibel" kann ich nicht arbeiten. Da fühlt man sich als Prediger des Wortes von den Herausgebern für blöd verkauft. Mögen wir im Gebet herausfinden, welche Bibel wir benutzen sollen. Persönliche Launen und Geschmack sind hier fehl am Platze, denn wir müssen das tun, was Gott wohlgefällt. 1. Pe. 4:2. Mit der Flut der Bibel(per)versionen auf dem Markt verführt die alte Schlange mit ihrer Schalkheit die Christenheit und fragt: "Ja, sollte GOtt gesagt haben ....?" "Dem widerstehet fest im Glauben!" Deshalb sehe ich die ganze Revisionsarbeit der letzten Jahre als unnötige ABM. Wer will schon reparieren, was nicht kaputt ist?
Donnerstag, 14. Juni 2007
Satans Lüge für Frauen: Mein Bauch gehört mir.
Mit diesem von Selbstsucht und Arroganz gekennzeichneten Motto haben Feministinnen und Babymörder in den letzten Jahrzehnten zur Schaffung eines kinderfeindlichen Klimas beigetragen und dem Respekt vor der Mutterrolle großen Schaden angetan. Feministische und linksradikale Gruppen haben diese "Zauberformel" stets in öffentlichen Demonstrationen aufgesagt und damit Tausende von Frauen ideologisch und moralisch auf die falsche Bahn gebracht. Leben zu schenken, zu empfangen und zu gebähren wurde einmal als eine Ehre betrachtet. Für die Feministinnen und Babymörder ist diese Ehre zu einer Erniedrigung, einer Zumutung, einer Schande geworden. Frauen der Bibel wie Hannah (1. Samuel 1) oder die Sunamitin (2. Könige 4) sehnten sich danach, Leben zu geben. Heute schwindet der Respekt vor dem Leben.
Mein Bauch gehört dir!Die Frau, die wie die gottseligen Frauen der Bibel handelt, sollte zu ihrem ungeborenen Kind sagen: "Mein Bauch gehört dir!" Elisabeth und Maria lobten Gott für das neue Leben. Lies Lukas 1:25, 39-56. In der christlichen Gemeinde werden die jungen Frauen gelehrt, die Kinder zu lieben. Titus 2:4. Das Kindergebären wird nicht als Erniedrigung oder Zumutung gesehen, sondern die Frau soll diese Zeit mit Glaube, Liebe, Heiligung und Zucht durchmachen. Lies 1. Timotheus 2:15. Das neue Leben ist ein Geschenk Gottes. Psalm 127:3. Hannah bat Gott um einen Sohn und versprach dann, diesen Sohn für Gott zu erziehen. Für Hannah war vor Samuels Geburt klar: Mein Bauch gehört dir! Für Abtreibung gab es keinerlei Nachfrage!
Der BauchgottDie Bibel warnt davor, wenn der eigene Bauch zum Gott wird. Lies Philipper 3:19 und Römer 16:18. Das waren Leute, die nicht dem Herrn, sondern dem eigenen Bauch dienten und irdisch gesinnt waren. Letztlich wollte diese Leute ihr eigener Herr sein. Die Feministinnen und Babymörder kennen keinen Gott. Sie sind humanistisch gesinnt. Der Mensch - das eigene Ich - ist das Maß aller Dinge. Sie sind ihr eigener Gott. Schwindet die Gottesfurcht, so schwindet dann auch der Respekt vor dem Leben, das Gott geschaffen hat. Dann wird der Mutterleib, der ein Ort der Geborgenheit und des Schutzes sein sollte, zur Todesfalle. Dort wo leben heranwachsen so, wird es einfach vernichtet. Der Bauchgott will nur die Befriedigung des eigenen Ichs. Das ungeborene Kind ist für ihn ein Eindringling. Der Bauchgott kennt keine Nächstenliebe. Er ist pure Selbstliebe.
Mein Bauch gehört (nicht immer) mir! Die Feministinnen und Babymörder fordern das "Recht" auf Abtreibung und flächendeckenden Zugang zu Abtreibungskliniken. Würden diese Frauengruppen aber ihr eigenes Motto einmal ernst nehmen, dann sollten sie dieses Motto auch bei den entsprechenden Männern geltendmachen. Es ist nicht konsequent, "Mein Bauch gehört mir!" zu rufen, wenn dieser Bauch vorher einem Mann frei zur Verfügung gestellt wurde. Ebenso ist es nicht konsequent, "Mein Bauch gehört mir!" zu rufen, wenn dieser Bauch willig einem Abtreibungsarzt frei zur Verfügung gestellt wird, der mit dem Abtöten der ungeborenen Kinder seinen Lebensunterhalt verdient und mit dem Töten der Babys im Mutterleib seinen hippokratischen Eid als Arzt verletzt. Wer also ernsthaft "Mein Bauch gehört mir" ruft, der sollte diesen Bauch tunlichst vor einer Abtreibungsprozedur beschützen. Die Lösung ist hier nicht Abtreibung, sondern Zucht, Enthaltsamkeit, Keuschheit, Kinderliebe. Jesus will, daß wir Kinder aufnehmen. Lies Matthäus 18:5! Vor- und außereheliche Beziehungen sind nicht recht vor Gott. In Gottes Augen gibt es Institutionen wie Ehe und Familie. Außerhalb dieser Institutionen ist Sexualität nicht angebracht und wird auch als Unzucht betrachtet. Hebräer 13:4. Die moderne Kultur experimentiert mit Sexualität außerhalb des Schutzwalls der Ehe und das Resultat ist Promiskuität. Die ungewollten Schwangerschaften sind dann der Kollateralschaden dieses sündhaften Lebenswandels. Dieser Schaden würde nicht bestehen, wenn wir es wieder als eine Ehre ansehen, innerhalb des Ehebündnisses Leben zu schenken. Ein Rat aus Gottes Wort: "So will ich nun, daß die jüngeren Witwen heiraten, Kinder gebären, den Haushalt führen, dem Widersacher keinen Anlaß geben zu schelten." 1. Timotheus 5:14. Leider fehlt es heute sehr an Männern. Es gibt zu wenig gottesfürchtige Männer, die zu Christus bekehrt sind und Charakterzüge biblischer Männlichkeit vorweisen. Dabei sollte den Männern eins klar sein: Hurer, Ehebrecher und Weichlinge werden das Reich Gottes nicht ererben! 1. Korinther 6:9. Heute gibt es sehr viel Weichlichkeit und Memmenhaftigkeit unter den Männern. Die Medien präsentieren Männer oft als verweichlichte Lustmolche. Da versündigt sich die Gesellschaft vor Gott. Gleichwie bei den Frauen die Mutterrolle entehrt wurde, so wird bei den Männern die Rolle als Vater, Vorsteher und Haupt (1. Timotheus 3:4,5 und 1. Korinther 11:3) abgewertet. Das Problem der entchristlichten Gesellschaft läßt sich nicht auf dem Operationstisch einer Abtreibungsklinik lösen, sondern auf den Knien neben einer offenen Bibel im Gebet vor einem gnädigen Gott, der Sünden vergibt, wenn wir sie bereuen, und uns vergilt, wenn wir ihn suchen und Ihm Glauben schenken. Hebräer 11:6. Die Buße führt zum Herzens- und Sinneswandel. Die Mutter, die soeben noch abtreiben wollte, freut sich nun auf ihr Kind. Bekehrung führt zur Erneuerung des Sinnes (Epheser 4:23, Römer 12:2)! Anstatt zur Abtreibungsklinik geht sie zur nächsten bibeltreuen Gemeinde und sucht den Rat eines Pastors. Der Mann, der seine Partnerin zur Abtreibung drängelte, übernimmt die Verantwortung und sucht nach besten Kräften, für das Kind zu sorgen. Jugendliche, die bisher voreheliche Unzucht trieben, werden bis zur Ehe warten und Gott bitten, daß Er sie zu einem wahren, treuen Ehepartner führt. Sprüche 18:22 & 19:14.
Unser Leib gehört dem HerrnLies 1. Korinther 6:12-20. Da lesen wir, daß der Bauch bzw. der ganze Leib nicht für Hurerei ist, sondern zur Verherrlichung des Herrn. Wenn Du dich zu Christus bekehrt hast, wohnt Gottes Geist in Dir. Dann würdest Du vor dem Gedanken zurückschrecken, "Mein Bauch gehört mir!" zu rufen und nach Abtreibung zu verlangen. Dein Leib soll ein Eigentum des Herrn sein und nicht das Opfer einer gottlosen Ideologie sein. Abtreibung führt neben dem Kindestod auch bei der Mutter zu schweren gesundheitlichen und psychischen Schäden. Da wo vorher dieses neue Leben heranwuchs, da ist dann diese kalte Narbe, wo das neue Leben fachmännisch beseitigt wurde. Da fragt sich die Frau, die abgetrieben hat: "Was wäre, wenn dieses Kind geboren wäre? Wenn es lachen würde und fröhlich sein würde. Da wo vorher das neue Leben heranwuchs ist nun diese trostlose Leere." Dieser Gedanke hat schon zu Depressionen geführt. Das ist die Kehrseite der prahlerischen "Mein Bauch gehört mir"-Parade.
Jesus Christus aber ist die Auferstehung und das LEBEN. Jesus Christus kam, um LEBEN und volle Genüge zu bringen. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das LEBEN. Wähle Du heute das LEBEN. Hoffentlich hast Du auch den Glauben an Jesus Christus - der Glaube für den es sich zu LEBEN lohnt.
Das Reinheitsgebot
Die deutschen Biertrinker rühmen ihr Bier, weil es nach dem hohen Standard des Reinheitsgebots gebraut wurde. Reinheit wird hochgeschätzt. Das Reinheitsgebot regelt die erlaubten Inhaltsstoffe für das Bier. Aber die meisten Menschen messen hier mit zweierlei Maß: Beim Inhalt des Biers sind die Leute penibel auf Reinheit bedacht, aber wenn es um ihr eigenes Herz und ihre eigene Seele geht, dann kümmern sie sich nicht um Reinheit. Diese Doppelmoral ist absurd.
Gott ist an unserer Reinheit interessiert. Der Sünder, der zu Jesus Christus kommt und Verbegung und Heil findet, wird von seinen Sünden gewaschen im Blut Christi. Offb. 1:5.Die Bibel sagt, daß uns das Blut Christi von aller Sünde reinigt. 1. Joh. 1:7. Die Bibel gibt uns also Gottes Reinheitsgebot für das Herz des Menschen!
Was was Ihnen bisher wichtiger? Das Reinheitsgebot der deutschen Bierhersteller oder das Reinheitsgebot Gottes? Worauf haben Sie bisher mehr achtgegeben?
Gleichwie das Reinheitsgebot des Biers dessen erlaubte Inhaltsstoffe regelt, so regelt Gott in Seinem Reinheitsgebot, das uns in der Bibel offenbart ist, die erlaubten Inhaltsstoffe für unser Herz!
Gott gibt uns ein klares Reinheitsgebot: "mache dich auch nicht fremder Sünden teilhaftig; bewahre dich selbst rein." 1. Joh. 5:22. "Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht." 2. Kor. 7:1.
So wollen wir uns reinigen ... das ist Teil unserer Heiligung. Heiligung ist ein Muß im christlichen Leben. Wer aus Gottes Gnade gerettet ist, der soll in der Heiligung leben, damit er fruchtbar bleibt im Dienst für den Herrn. "Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben." Römer 6:22.
Gottes Reinheitsgebot ist ganz klar: "Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligkeit." 1. Thess. 4:8. Wer für Gott lebt, der positioniert sich so, daß Sorgen, Reichtum und Vergnügungen des Lebens nicht der Beziehung zu Gott in die Quere kommen. Lk. 8:14. Das Gotteskind räumt alles aus dem Weg, was die Frucht daran hindert, zur Reife zu kommen.
Jesus Christus spricht über das Reinheitsgebot und nennt einige unerlaubte Inhaltsstoffe für das Herz des Menschen: "Begreift ihr nicht, daß alles, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es kommt nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wirtd auf dem natürlichen Weg, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden. Er aber sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen." Markus 7:18-23.
Jesus nennt hier 12 böse Verunreinigungen, und sie sind in vielseitiger Form das zentrale Thema diverser Fernsehprogramme. Wir wissen bereits, daß wir uns rein bewahren sollen. Also muß der Schund aus dem Fernseher und den gottlosen Massenmedien aus unserem Leben verschwinden. Das ist nur unnötiger Ballast, der uns den Lauf für Jesus beschwert. Kein Marathonläufer ist so blöd und trägt unnötiges Gewicht mit sich herum, aber die Christenheit ... beansprucht oft ihre Tragetasche voll mit Sünde oder sie starten einen widerliche Vendetta gegen den Prediger, der sich wagte, gegen ihre Sünde zu predigen. Dabei soll der Prediger überführen, tadeln und ermahnen. 2. Tim. 4:2. Das ist sein Job. Wer Tadel von der Kanzel nicht vertragen kann, der ist ein verwöhntes Baby. Wer nie Tadel von der Kanzel hört, sondern nur schöne Reden, der hat nie Predigt gehört. Hinter Schmeichelei verbirgt sich oft habgieriger Eigennutz. Judas 16.
Was die modernen Massenmedien und die gottlosen Konsumgewohnheiten angeht, da spricht das Reinheitsgebot der Bibel auch über die erlaubten Inhaltsstoffe: "Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!" 1. Thess. 5:22. "Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an!" 2. Kor. 6:17. "Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu suchen und sich von der Welt unbefleckt zu bewahren." Jakobus 1:27.
Trägst Du gerne reine Wäsche? Oder fühlst Du dich wohl in alten Klamotten voller dreckiger Flecken? Wenn du reine Wäsche für achtest, wieviel mehr solltest du darauf achten, daß Du rein bist vor Gott? Hast du Vergebung deiner Sünden empfangen? Selbstgerechtigkeit ist vor Gott wie ein unflätiges Kleid. Jes. 64:5. Die wiedergeborenen Christen bilden die Braut Christi. Christus liebt die Gemeinde und hat sich für sie hingegeben, "damit er sie heilige, und sie gereinigt hat durch das Wasserbad der Wiedergeburt im Wort, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so daß sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sonderndaß sie heilig und tadellos sei." Epheser 5:25-27. Gott liebt Reinheit, Keuschheit, Lauterkeit. Übrigens ist die Beziehung zwischen Christus und Brautgemeinde das Vorbild für die Ehe von Mann und Frau. In Offenbarung 19 erscheint die Brautgemeinde wieder, denn dort wird die Hochzeit des Lammes Gottes, Jesus Christus, beschrieben. Sie trägt feine Leinwand, rein und glänzend, welche die Gerechtigkeit der Heiligen ist. In Offb. 21 wird das Neue Jerusalem beschrieben als eine für den Mann geschmückte Braut. Alles mit Greueln Befleckte (Offb. 21:8) hat keinen Zugang zu dieser Stadt und wird in den See geworfen, der mit Feuer und Schwefel brennt.
Es gibt noch einen weiteren Aspekt der Reinheit: unsere Jungfräulichkeit. Sie ist ein Geschenk Gottes von Geburt an. Sie ist tief verbunden mit der Würde und Ehre des Menschen. Die Bibel sagt, daß wir die Ehe in Ehren halten sollen und das Ehebett unbefleckt: die Unzüchtigen und Ehebrecher aber wird Gott richten! Heb. 13:4. Kondome schützen nicht vor Gottes Gericht! Die Jungfräulichkeit ist kostbar. Aber in einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft werfen sich viele junge Menschen selbst weg und geben ihre Jungfräulichkeit leichtsinnig ab ... wofür? Es ist Gottes Absicht, daß die Jungfräulichkeit bis zur Eheschließung bewahrt wird. Sie ist ein Geschenk an den zukünftigen Partner für das Leben. Die Jungfräulichkeit ist die Basis für Liebe, Vertrauen und Respekt. Da wo die Jungfräulichkeit unachtsam weggeben wurde, wird es wesentlich schwieriger, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, denn das, was dem Ehepartner zusteht, wurde aus Vergnügen an eine fremde Person verschenkt. Die Zeit vor der Eheschließung soll ganz in Jesus Christus investiert sein, denn die Bibel sagt: "Ich will aber, daß ihr ohne Sorgen seid! Der Unverheiratete ist für die Sache des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefällt; der Verheiratete aber sorgt für die Dinge der Welt, wie er der Frau gefällt." 1. Kor. 7:32,33. Der Unverheiratete, der sich selbst rein bewahrt, kann ungehindert dem Herrn dienen, so wie es Paulus tat: "Ich sage den Ledigen und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich." 1. Kor. 7:8. Manchen Menschen ist es gegeben, ehelos zu bleiben. Mt. 19:1-12. Sie eignen sich für rauhe Missionsfelder, beanspruchende Berufe (Seefahrt), sind eher bereit zu Verzicht, Hingabe und anspruchslosem Leben usw. Der Ehelose kann viel mehr an das Werk des Herrn geben. Ehelosigkeit ist jedoch kein Zölibat. Das wird nirgendwo in der Bibel gelehrt. Es gilt 1. Kor. 7:9.
Im deutschen Sprachgebrauch müssen wir zusehen, daß uns folgende zwei Worte nicht verlorengehen:
1. Lauterkeit = Reinheit, Anständigkeit, lauteres (unvermischt, ungetrübt) Wesen.
2. Keuschheit = schamhaft zurückhaltend, sittsam, enthaltsam, von großer sittlicher und moralischer Reinheit.
An diesen beiden Tugenden mangelt es heute sehr. Der durch diesen Mangel verursachte Schaden ist enorm. Die Bibel beschreibt die gottlosen Menschen wie folgt: "Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mannigfachen Lüsten und Vergnügungen, lebten in Bosheit und Neid, verhaßt und einander hassend." Titus 3:3. Was für eine treffende Bezeichnung der heuigen Verhältnisse!
So wollen wir uns reinigen von aller Befleckung ...




